Das Infanteriewerk Bois la Dame ist mittlerer Bestandteil der (von den Amerikanern) sog. sieben Zwerge.
Es wurde in dem Zeitraum von 1913 bis 1916 erbaut, aber keineswegs fertiggestellt. Sozusagen als unvollendeter, aber dennoch
fast "betriebsfertiger" Bau, entstand hier ein Werk der neuesten Generation dieser Epoche. Während die Stahltüren und auch die
aussergewöhliche linke Flankierungskasematte (Panzerkasematte) einsatzbereit darliegen, ist man zur Ausführung der gesamten
Elektrifizierung nicht mehr gekommen. Das Wassernetz ist hingegen z.T. vorhanden, während wiederum der Hohlgang zur nichtexistenten
rechten Grabenwehr tief in der Erde im "Nichts" endet. Die linke Grabenwehr ist dafür in Punkto Ausführung umso sehenswerter. Sie steht
quasi "frei" im Graben und der rudimentäre Hohlgang zum Werk zeugt von einer überstürzten Bauausführung.
Alles insgesamt bietet das moderne I-Werk mit seiner dreigeschossigen, betonierten (armiert) Kehlkaserne viele interesante Einblicke in
die Festungstechnik dieses "späten" Zeitraums um 1916.
Viel Spass mit den Fotos, wünscht Robert Schwienbacher
Die Besuch der in der Ausstellung gezeigten Anlagen kann gefährlich sein!
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