St.Pietersberg bei MaastrichtDer Kreidefelsen soll ein Gangsystem von um die200 Kilometer aufweisen. Wer einmal reingeschaut hat, zweifelt daran bestimmt nicht mehr...
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Zwischen Denkmalschutz und Zementfabrik
Nach der Ankunft in Maastricht parken wir am Fort und gehen zu dem Cafe auf der gegenüberliegenden Straßenseite, wo auch die Höhlenführungen angeboten werden. Wir erstehen uns zwei Eintrittskarten a´ 5,50 DM (Hier tauschen sie 1:1) und warten am Treffpunkt, einem großen Sonnenschirm, das die Führung beginnt. Trotzdem wir nur das allernötigste wie Taschenlampe, Foto und Video dabeihaben, fallen wir in unserem Outfit noch extrem auf. Um 14:30 beginnt dann die Führung und die Gruppe geht noch 50 Meter den Berg hinab, wo zwischen Hecken versteckt der Eingang in Form einer alten Stahltüre liegt. Wir bleiben ganz hinten und fallen schon wieder auf, weil wir die Taschenlampen an haben. Übrigens werden hier professionelle Petroliumlampen zur Führung verwendet. Die Gruppe geht erstmal ein gutes Stück Gang leicht abwärts in die Tiefe, bevor es losgeht und sich links und rechts Gänge auftun, die wiederum verzweigen und so fort. Ein wahnsinnig großes Labyrith! So ist denn auch die Führerin besorgt und kommt prompt retour, als wir mal 30 Sekunden länger für einige Aufnahmen verweilen.
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Update 01/99: Die Trasse - unterhalb der Zugänge auf dem Kapitelbild - liegt nun weitaus
tiefer.
Update 05/99: Die Maastrichter Seite liegt nun tiefer, die Zugänge
liegen von der Trasse aus erreichbar (Bild).
Update 08/01: Die Zugänge liegen nun wieder "frei in der Luft"
(Bild).
Die Nachahmung der gezeigten Exkursionen kann
Lebensgefährlich sein! Wie bei allen Bergstollen besteht jederzeit und überall Einsturzgefahr.
Der Mergel hat die Eigenschaft in "Platten" abzuplatzen, niemals in kleinen Stücken.
Wenn, löst sich eine ganze Schicht ab...
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