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Kaum 2 Meter vom Eingang eines x-beliebigen Exkursionsobjektes entfernt, wird Ihr Handy
in 90% aller Fälle Kein Netz melden. Sei es nun der Stahlbeton eines Bunkers,
die 40 Meter dicken Mauern einer Zitadelle oder 60 Meter Kreidegestein über ihnen - Auf
Ihr Handy "für den Notfall" sollten Sie nicht bauen. Einzig an Öffnungen zum Tageslicht
haben Sie eine Chance und können damit z.B. eine Death-Line verlängern.
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Nie alleine! Eine der obersten Regeln, nicht nur hier. Das Risiko das Sie wegen einem
"Beinbruch" nie wieder kehren ist einfach zu hoch. Außerdem sehen 4 Augen immer
mehr wie 2 und mach gefährliche Situation läßt sich umgehen. Und: viele Dinge sind zu zweit
einfacher bzw. überhaupt erst möglich (Seilsicherung etc.).
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Machen Sie zuhause oder im Basiscamp mit einer zuverlässigen Person eine Death-Line aus.
Hinterlassen Sie eine Skizze, Plan oder Beschreibung Ihres geplanten Exkursionsortes - nötigenfalls
in einem verschlossenen Briefumschlag. Sprechen Sie eine Uhrzeit ab, zu der Sie sich spätestens
telefonisch gemeldet haben. Wenn nicht kann die Person alle Maßnahmen ergreifen die nötig
sind - z.B. Polizei, Bergrettung o.ä. unterrichten. Denken Sie vor Ort daran, Ihr Handy
oder eine Telefonzelle in der Nähe, zu testen (Netz, Akku). Wenn Sie eine Death-Line
verlängern, weil "die Sache doch noch länger dauert", rufen Sie rechtzeitig daür an.
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Probieren und üben Sie mit Ihrem Equipment unbedingt vor der eigentlichen Befahrung an einem
sicheren Ort. Glauben Sie uns, wenn Sie mit Ihrer neuen, selbstgebauten Strickleiter erstmal
über 20 Meter Abgrund in einem Brunnen hängen, werden Sie sich nichts sehnlicher wünschen, als
vorher etwas geübt zu haben. Und wenn sich dann noch das Notseil verheddert... Also, jeder
Handgriff sollte vorher sitzen - ob nun Strickleiter oder Sauerstoffgerät.
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