Erkundungen - Prospektionen - ReisenAusgewählte Reiseberichte erzählen hiervon interessanten Exkursionen und Begehungen der verschiedenartigsten Objekte. |
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Alle guten Berge heißen Peter - so könnte man meinen, wenn man von "Pietersberg" auf "Petersberg"
vergleicht. In Königswinter, direkt neben dem bekannten Petersberg, tummelt sich ein zwar kleineres,
aber dennoch eindruckvolles Stollensystem.
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Die verschiedenen Stollensysteme im St.Pietersberg bieten Stoff für mehrere dutzende Exkursionen in die
Welt des Mergels. Viele davon können Sie auf unserer neuen St.Pietersberg-Seite in Form eines
Foto-Berichtes virtuell erleben. Einige besonders gefährliche Stellen wurden dazu teilweise mit
dem Kameraroboter festgehalten.
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Ein Update:
Wir machen eine kurze Stippvisite und bringen frisches Fotomaterial der vor 2 Jahren
besuchten Westwallübereste mit - zum Teil haben sich grundlegende Änderungen am Zustand ergeben!
Zusätzlich haben wir selbstverständlich auch neue Objekte begangen und dokumentiert.
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Kurz hinter Nordhausen in Thüringen liegt das Kohnsteinmassiv, in dessen Anhydritkern
die größte unterirdische Produktionsstätte in Europa geschlagen wurde - das sogenannte
Mittelwerk. Hier entstanden Stollenanlagen mit einer Gesamtgröße von ca. 120.000 qm.
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In den Höhenlagen neben Berchtesgaden liegen 12 Km historische Bunkeranlagen der damaligen
militärischen und politischen Spitze. Leider fiel der Besichtigungstermin in die schneereichste
Zeit des Jahres, in der ringsherum Lawinen abgingen und tausende Urlauber aus angrenzenden Gebieten
evakuiert werden mußten.
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Der seit jeher stark umkämpfte Naturhafen Brest weist Befestigungen aus allen
Jahrhunderten auf. Das gesamte Naturschutzgebiet gleicht mehr oder minder
einem schweizer Käse aus Kasematten, Bunkern, Gangsystemen usw. Eine der
Besichtigungstouren führt uns zum Fort der Kapuziner, welches auf einer Halbinsel
gelegen ist.
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Die entäuschende Wahrheit über ein Stollensystem mit dem Decknamen "Schwalbe". Kurz vorm "alten Hammer" hinter
Balve im Sauerland gelegen, gibt es hier lediglich banale Stollen zu sehen, die zudem extrem einsturzgefährdet
sind. Die andererorts gezeigten Maschinen stammen allesamt von einer späteren Zweckentfremdung der Stollen für
den Steinbruch und haben nichts mit "Schwalbe" zu tun...
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Maastricht, der einzigste Ort in den Niederlanden, der zu allen Zeiten durchgehend besiedelt war, hat ein gewaltiges
Kreidemassiv - den St.Pietersberg. Zu allen Zeiten wurden dort die unmöglichsten Stollen, Kunstwerke und Tunnel
hineingekratzt. Der Mergel ist so weich, das man mit einem Löffel einen Weinkeller bauen kann. Dementsprechend gibt es
heutzutage ein ca. 200km (!) großes Stollensystem. Wem Unreal zu langweilig ist - das echte Labyrith ist tausend mal
schwerer...
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Was jenseits von Maas und Albertkanals noch so alles an künstlichen Hohlräumen existiert, vermag heute niemand
mehr so genau zu sagen. Mehr oder minder durch Zufall sind wir in eine Welt getaucht, bei der die Zeit 100 Jahre
stillgestanden zu sein scheint.
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Die Führung durch Eben Emael findet einmal im Monat statt. Aus diesem Anlaß brachten wir die
gut 120 Kilometer in Richtung Grauland noch einmal hinter uns. Wir sollten es nicht bereuen,
denn das Fort ist einfach gigantisch. Jeder Bunker wirkt dagegen wie ein Schuhkarton.
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Die vier großen Forts rund um Liege wirken wie ein Magnet. Wir tauchen durch
das Grau hindurch zum größten Fort Europas: "Eben Emael". Das 17.500 qm Ungetüm
liegt zwar unmittelbar hinter Maastrich, aber bereits auf Grauland.
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Der Bericht einer Blitzvisite im grausten Land Eupropas, bei dem nicht
nur der Himmel die Farbe eines Fernsehers hatte, der auf einen toten Kanal
eingestellt ist. Aber es gibt einige Forts, denn Beton ist ja auch grau...
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Eine Exkursion in das geschichtsträchtige Städtchen Verdun. Die Route führt
via Luxembourg nach Frankreich und zeigt Bunker, Forts, Casematten und Memorials.
![]() Was wohl aus den Resten der 3000 Bunker so geworden ist, interessierte uns Ende 1997. Gut gerüstet mit Mini-Maglite und einer Ausgabe "Der Westwall" vom rheinischen Amt für Bodendenkmalpflege zog es uns in die Eifel. Und siehe da, der eine oder andere Regelbau war, trotz aller Tarnkunst heutiger Forstbeamter, noch aufzutreiben. |
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