Das Felsennestin Bad Münstereifel-Rodert |
Bunkerruinen der FH-Bunker auf dem Eselsberg
Von dem in der Karte lila eingezeichneten inneren Sicherungbereich sind heute im Wald nach zahlreiche Betonsockel der ehemaligen Umzäunung, die im kurzen Abstand angelegt waren, sehen. Die darin einbetonieren eisernen Zaunpfähle hingegen sind längst verwitter noder niedergelegt und es ragen lediglich noch Stümpfe heraus.
Wenn man den unteren der beiden den Elselsberg in Richtung Bad Münstereifel u-förmig umragenden Waldwege entlang wandert, kann man noch dutzende Betontrümmer unterhalb des Weges im Wald auffinden. Die allen Anschein nach von der Sprengung des Felsennestes stammenden, teilweise autogroßen Betonbrocken lassen sich heutzutage leicht mit Felsgestein verwechseln, denn sie sind vielfach von Moos und Flechten erobert worden. Lediglich die Tatsache, das aus natürlichem Gestein keine Eisenteile ragen, läßt den geübten Blick die Ruinenteile unmittelbar erkennen.
Die Bunkerruine selbst wurde dermaßen gesprengt, das keine der ursprünglichen Hohlräume diese überstanden haben. Einzig und allein ein östlich gelegener verschütteter Notausstieg, läßt Spekulationen einen klitzekleinen Spielraum.
An vielen Stellen wurde bereits sichtbar gesucht, gegraben und Durchschlüpfe zu den durch die Sprengung neu entstanden Hohlräumen gescharrt. Die eigentlich interessanten Aspekte der Gesamtanlage mit den unbekannten Gängen scheint hingegen noch niemand auf mit Nachdruck zu verfolgen.
Das Betreten gesprengter Bunkerruinen erfordert
erhöhte Aufmerksamkeit: Überall ragen spitze Eisenteile aus dem Beton und Boden. Diese sind
perfekte Fußangeln und jedes Stolpern beinhaltet die Gefahr sich selbst aufzuspiesen...
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