Eselsberg in Rodert

Das Felsennest

in Bad Münstereifel-Rodert


Bunkerruinen der FH-Bunker auf dem Eselsberg

Über einen Monat lang diente die Anlage Felsennest als Leitstand, von dem aus H. und seine Generäle die Angriffe auf unsere westlichen Nachbarn leitete - so geschehen ab dem 10.Mai 1940. Auch die Einnahme der hier ebenfalls dokumentierten belgischen Forts (Eben Emael etc.) wurde vom Felsennest aus gesteuert.


Der Eselsberg in der Totalen

Karte

Beton im Detail

Rohre

Von dem in der Karte lila eingezeichneten inneren Sicherungbereich sind heute im Wald nach zahlreiche Betonsockel der ehemaligen Umzäunung, die im kurzen Abstand angelegt waren, sehen. Die darin einbetonieren eisernen Zaunpfähle hingegen sind längst verwitter noder niedergelegt und es ragen lediglich noch Stümpfe heraus.


Westlicher Trümmer

Im Wald

I-Träger

Die Lichtung

Wenn man den unteren der beiden den Elselsberg in Richtung Bad Münstereifel u-förmig umragenden Waldwege entlang wandert, kann man noch dutzende Betontrümmer unterhalb des Weges im Wald auffinden. Die allen Anschein nach von der Sprengung des Felsennestes stammenden, teilweise autogroßen Betonbrocken lassen sich heutzutage leicht mit Felsgestein verwechseln, denn sie sind vielfach von Moos und Flechten erobert worden. Lediglich die Tatsache, das aus natürlichem Gestein keine Eisenteile ragen, läßt den geübten Blick die Ruinenteile unmittelbar erkennen.


Spalte

Hohlraum

Zugang

Trümmer im Wald

Die Bunkerruine selbst wurde dermaßen gesprengt, das keine der ursprünglichen Hohlräume diese überstanden haben. Einzig und allein ein östlich gelegener verschütteter Notausstieg, läßt Spekulationen einen klitzekleinen Spielraum.


Beton im Detail

Im Wald

Deckenseqment

Träger

An vielen Stellen wurde bereits sichtbar gesucht, gegraben und Durchschlüpfe zu den durch die Sprengung neu entstanden Hohlräumen gescharrt. Die eigentlich interessanten Aspekte der Gesamtanlage mit den unbekannten Gängen scheint hingegen noch niemand auf mit Nachdruck zu verfolgen.


Durchschlupf

Gewaltige Trümmer

Rohre

500 Meter entfernt...

Anfahrt: Von Euskirchen aus auf der B51 kommend rechts in in Richtung Bad Münsteifel einbiegen. Nach einigen Metern der links unter einer Brücke hindurch abgehenden Straße folgen und ca. 1km bergauf fahren. An der Beschilderung rechts nach Rodert einbiegen. In Rodert solange geradeaus fahren bis zum Fahrverbotsschild und parken. Von hier aus sind es nur noch einige Meter bis zur Napoleonstraße und zur Anlage.

 

Warnung: Das Betreten gesprengter Bunkerruinen erfordert erhöhte Aufmerksamkeit: Überall ragen spitze Eisenteile aus dem Beton und Boden. Diese sind perfekte Fußangeln und jedes Stolpern beinhaltet die Gefahr sich selbst aufzuspiesen...

 

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